5. Februar 2026
Die unsichtbare Krise Wenn hormonelle Veränderungen auf toxische Arbeitsbedingungen treffen Ein blinder Fleck im Arbeitsschutz Über Burnout wird gesprochen. Über psychische Belastung am Arbeitsplatz wird diskutiert. Über Gleichstellung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Altersarmut – all das findet zunehmend Beachtung. Doch ein Thema bleibt im beruflichen Kontext weitgehend tabu: die Wechseljahre. Dabei betreffen sie die Hälfte der Bevölkerung. Und sie fallen in eine Lebensphase, in der viele Frauen auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere stehen – erfahren, kompetent, unverzichtbar. Doch genau in dieser Phase verändert sich der Körper fundamental. Und wenn diese Veränderungen auf hohe berufliche Belastung, mangelnde Unterstützung oder toxische Arbeitsbedingungen treffen, kann das verheerende Folgen haben. Was in den Wechseljahren passiert – körperlich und psychisch Die Wechseljahre (Klimakterium) sind keine Krankheit, sondern eine natürliche hormonelle Umstellung, die bei Frauen typischerweise zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr eintritt. Die körperlichen Symptome sind vielfältig: Hitzewallungen und Schweißausbrüche (oft mehrmals täglich, auch nachts) Schlafstörungen (durch nächtliche Hitzewallungen oder hormonell bedingte Unruhe) Konzentrationsschwierigkeiten und „Brain Fog" (kognitive Beeinträchtigungen) Stimmungsschwankungen (von Reizbarkeit bis depressiven Verstimmungen) Erschöpfung und reduzierte Belastbarkeit Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Herzrasen Diese Symptome sind nicht eingebildet. Sie sind hormonell bedingt – vor allem durch den sinkenden Östrogenspiegel. Und sie können die Arbeitsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Die doppelte Belastung: Wechseljahre + toxische Arbeitsbedingungen Eine Frau, die diese Phase durchläuft, braucht eigentlich: Ausreichend Schlaf (um den Körper bei der Umstellung zu unterstützen) Reduzierter Stress (Stresshormone verstärken Wechseljahresbeschwerden) Verständnis und Flexibilität (an manchen Tagen geht es besser, an anderen schlechter) Möglichkeit zur Regeneration Was viele Frauen stattdessen erleben: Chronische Überlastung (zu viel Arbeit für zu wenige Personen) Hoher Dauerstress (ohne Pausen, ohne Erholung) Keine Rücksicht auf körperliche Bedürfnisse (keine Möglichkeit, bei Hitzewallungen kurz rauszugehen, kein Verständnis für Konzentrationsprobleme) Druck, zu funktionieren („Stell dich nicht so an", „Das geht uns allen so") Diese Kombination ist toxisch. Beispiel 1: Pflege - Schichtarbeit trifft Wechseljahre Eine 52-jährige Pflegekraft arbeitet seit 20 Jahren im Krankenhaus. Wechselnde Schichten, körperlich anstrengende Arbeit, hohe emotionale Belastung durch schwerkranke Patienten. Mit Beginn der Wechseljahre kommen nächtliche Hitzewallungen hinzu – der Schlaf ist gestört, die Erholung fehlt. Gleichzeitig nehmen die Konzentrationsprobleme zu, was in einem Beruf mit hoher Verantwortung (Medikamentengabe, Patientenüberwachung) besonders belastend ist. Die Nachtschichten werden zur Qual: Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, das Gefühl, "nicht mehr mitzukommen". Ihre Vorgesetzte sagt: "Wir brauchen dich in allen Schichten. Wenn du das nicht mehr schaffst, bist du vielleicht nicht mehr geeignet." Ergebnis: Burnout. Krankschreibung. Erwägung, den Beruf aufzugeben – nach 20 Jahren. Das Problem: Nicht die Frau ist "nicht mehr geeignet", sondern das starre Schichtsystem berücksichtigt keine hormonell bedingten Veränderungen. Flexible Schichtmodelle, Entlastung bei Nachtdiensten oder zeitweise Freistellung von besonders belastenden Diensten wären möglich – werden aber nicht angeboten. Beispiel 2: Einzelhandel - Dauerstress und fehlende Rückzugsmöglichkeiten Eine 48-jährige Verkäuferin arbeitet in einem großen Modegeschäft. Ständiger Kundenkontakt, langes Stehen, Hektik bei Stoßzeiten. Die Wechseljahre bringen heftige Hitzewallungen – mehrmals pro Stunde. Im klimatisierten, gut besuchten Laden kann sie nicht einfach "kurz raus". Die Uniformbluse klebt am Körper, das Gesicht ist rot, Kundinnen fragen: "Ist Ihnen nicht gut?" Pausen gibt es kaum – personelle Unterbesetzung. Die jüngeren Kolleginnen können das nicht nachvollziehen: "Stell dich nicht so an, uns ist auch heiß." Die Erschöpfung steigt, die Konzentration sinkt. Fehler an der Kasse häufen sich. Die Filialleitung moniert: "Sie sind unaufmerksam geworden." Ergebnis: Abmahnung. Druck. Kündigung wird angedeutet. Das Problem: Keine Rückzugsmöglichkeit bei akuten Beschwerden, keine Flexibilität, kein Verständnis. Lösun gen wie kurze Auszeiten, ein Rückzugsraum oder flexible Pausenregelungen wären einfach – werden aber als "Sonderwünsche" abgetan. Beispiel 3: Büroarbeit - Kognitive Überforderung Eine 54-jährige Projektmanagerin leitet komplexe IT-Projekte. Jahrelang war sie die "Feuerwehrfrau" – hochkonzentriert, multitaskingfähig, belastbar. Mit den Wechseljahren kommt der "Brain Fog": Konzentrationsschwierigkeiten, Vergesslichkeit, das Gefühl, "neben sich zu stehen". In Meetings verliert sie den Faden. E-Mails müssen mehrfach gelesen werden, um den Inhalt zu erfassen. Dazu kommen Schlafstörungen – nachts stundenlang wach, morgens wie gerädert. Die Arbeit, die früher leichtfiel, wird zur Anstrengung. Ihr Vorgesetzter bemerkt: "Ihre Leistung hat nachgelassen. Sie wirken nicht mehr so engagiert wie früher." Sie traut sich nicht, die Wechseljahre zu erwähnen – aus Angst, als "nicht mehr leistungsfähig" abgestempelt zu werden. Ergebnis: Selbstzweifel. Überanstrengung (um "mitzuhalten"). Erschöpfungsdepression. Das Problem: Tabuisierung. Keine offene Kommunikation über normale hormonelle Veränderungen. Flexibilität (z.B. Home-Office an schlechten Tagen, reduzierte Meeting-Last) wäre hilfreich – wird aber nicht thematisiert. Beispiel 4: Sozialarbeit - Emotionale Belastung potenziert Eine 50-jährige Sozialarbeiterin betreut Familien in Krisensituationen. Emotional hochbelastende Arbeit – Kinderschutzfälle, häusliche Gewalt, Suchtproblematik. Die Wechseljahre bringen Stimmungsschwankungen: An manchen Tagen ist sie nah am Wasser gebaut, Klientengespräche gehen "näher" als früher. Die emotionale Regulationsfähigkeit ist reduziert – hormonell bedingt. Gleichzeitig steigt die Fallzahl: Personalmangel, mehr Fälle pro Sozialarbeiterin. Keine Supervision, keine Entlastung. Sie merkt: "Ich kann das nicht mehr so abfedern wie früher." Die Erschöpfung ist überwältigend. Eine Kollegin sagt: "Du bist so dünnhäutig geworden." Die Leitung: "Wenn Sie das nicht mehr schaffen, müssen wir über Ihre Eignung reden." Ergebnis: Schuldgefühle ("Ich lasse die Familien im Stich"). Überarbeitung. Zusammenbruch. Das Problem: Emotionale Arbeit + hormonelle Vulnerabilität + fehlende Unterstützung = toxische Mischung. Supervision, reduzierte Fallzahlen oder Möglichkeit zum Jobsharing wären sinnvoll – werden aus Budgetgründen abgelehnt. Warum Frauen 45+ besonders gefährdet sind Studien zeigen: Frauen in den Wechseljahren haben ein erhöhtes Risiko für Burnout und Depression – besonders wenn sie beruflich stark belastet sind. Die Gründe: 1. Hormonelle Vulnerabilität Östrogen wirkt als natürlicher Stimmungsstabilisator und beeinflusst Stressresilienz. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, wird der Körper anfälliger für Stressoren . 2. Kumulierte Belastung Viele Frauen 45+ tragen mehrfache Lasten: Beruflich: Oft in verantwortungsvollen Positionen (oder in prekären Jobs ohne Aufstiegschancen) Familiär: Pflege alternder Eltern („Sandwich-Generation") + eventuell noch Kinder/Jugendliche zu Hause Gesellschaftlich: Unsichtbarkeit und Abwertung älterer Frauen („zu alt", „nicht mehr attraktiv") 3. Fehlende Unterstützung Über Wechseljahre wird im beruflichen Kontext nicht gesprochen. Frauen schweigen aus Scham oder Angst vor Diskriminierung. Arbeitgeber bieten keine spezifische Unterstützung. 4. Prekäre Arbeitsverhältnisse Viele Frauen 45+ arbeiten in Bereichen mit hoher Belastung und niedriger Wertschätzung: Pflege Sozialarbeit Einzelhandel Reinigung Gastronomie Dort sind die Arbeitsbedingungen oft ohnehin schlecht – kombiniert mit Wechseljahresbeschwerden wird es unerträglich. Das Problem: Individualisierung statt Strukturänderung Wenn eine Frau in den Wechseljahren unter den Arbeitsbedingungen zusammenbricht, wird das Problem individualisiert: „Sie ist nicht mehr belastbar." „Sie kann den Anforderungen nicht mehr gerecht werden." „Sie ist zu sensibel geworden." Die strukturellen Ursachen werden ignoriert: Ist die Arbeitsbelastung objektiv zu hoch? Gibt es ausreichend Unterstützung? Gibt es Möglichkeiten zur Anpassung (Flexibilität, Entlastung, Verständnis)? Stattdessen wird die Frau zum Problem erklärt – und oft entlassen oder gedrängt, selbst zu gehen. Was Arbeitgeber tun müssten Arbeitsschutz umfasst laut Gesetz auch psychische Gefährdungsbeurteilung (§ 5 Arbeitsschutzgesetz). Das schließt theoretisch auch geschlechtsspezifische und altersbedingte Faktoren ein. In der Praxis passiert das selten. Was Arbeitgeber konkret tun könnten: 1. Das Thema enttabuisieren Wechseljahre als normalen Teil des Arbeitslebens anerkennen Schulungen für Führungskräfte (Verständnis für hormonelle Veränderungen) Offene Kommunikation ermöglichen (ohne Stigmatisierung) 2. Flexible Arbeitsbedingungen Flexible Arbeitszeiten (bei Schlafproblemen später beginnen können) Home-Office-Möglichkeiten (Rückzug bei Hitzewallungen) Angepasste Schichtmodelle (in Pflege/Gastronomie: weniger Nachtschichten) Reduzierte Arbeitszeit (Teilzeit als Option ohne Karrierenachteil) Ruhezonen (Möglichkeit, sich kurz zurückzuziehen) 3. Belastungsreduzierung Realistische Arbeitsmengen (nicht chronische Überlastung) Unterstützung durch zusätzliches Personal Entlastung in besonders fordernden Phasen 4. Gesundheitsförderung Betriebliches Gesundheitsmanagement mit Fokus auf Frauen 45+ Angebote: Yoga, Entspannungstechniken, Ernährungsberatung Zugang zu medizinischer Beratung (z.B. zu Hormontherapie) Informationsveranstaltungen zum Thema Wechseljahre 5. Wertschätzung statt Abwertung Erfahrung und Kompetenz älterer Mitarbeiterinnen anerkennen Keine Diskriminierung aufgrund des Alters Langfristige Perspektiven bieten 6. Praktische Anpassungen Klimatisierung/Belüftung in Arbeitsräumen Zugang zu kaltem Wasser Flexible Pausenregelungen Rückzugsräume für kurze Erholungspausen Was Betroffene tun können Wenn Sie eine Frau 45+ sind und sich in einer überlastenden Arbeitssituation befinden: 1. Erkennen Sie, dass es nicht Ihre Schuld ist Wenn die Arbeitsbedingungen objektiv belastend sind, dann ist das System das Problem – nicht Ihre „mangelnde Belastbarkeit". Wechseljahresbeschwerden sind hormonell bedingt und real. Sie sind keine Einbildung, keine Schwäche. 2. Holen Sie sich medizinische Unterstützung Sprechen Sie mit Ihrer Gynäkologin / Ihrem Hausarzt über Wechseljahresbeschwerden Optionen: Hormontherapie, pflanzliche Mittel, Lebensstiländerungen Wichtig: Ärztliches Attest mit Kausalzusammenhang („Arbeitsbedingungen verstärken Beschwerden") 3. Dokumentieren Sie die Belastungen Konkrete Beispiele (Schichtpläne, Arbeitszeiten, fehlende Pausen) Gesundheitliche Auswirkungen (Schlafstörungen, Hitzewallungen während Arbeit, Erschöpfung) Vorgeschlagene Lösungen und deren Ablehnung 4. Fordern Sie Anpassungen Sprechen Sie das Thema offen an (wenn möglich – verstehen Sie, wenn Sie Angst haben) Im BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement): Wechseljahre als Faktor benennen Schlagen Sie konkrete, umsetzbare Lösungen vor (Flexibilität, Entlastung) 5. Suchen Sie Verbündete Gibt es andere Frauen 45+ im Betrieb? Vielleicht geht es ihnen ähnlich? Betriebsrat, Gewerkschaft, Gleichstellungsbeauftragte Austausch in Selbsthilfegruppen oder Online-Foren 6. Schützen Sie Ihre Gesundheit Wenn der Arbeitgeber keine Änderungen vornimmt: Gehen ist keine Niederlage, sondern Selbstschutz. Ihre Gesundheit ist wichtiger als jeder Job. Es gibt andere Arbeitgeber – bessere. 7. Holen Sie sich rechtlichen Rat VdK, Gewerkschaft, Fachanwalt für Arbeitsrecht Prüfen Sie: Schadensersatz, Kündigungsschutz, Meldung an Arbeitsschutzbehörde Altersdiskriminierung ist verboten (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) Ein gesellschaftliches Problem Das Thema „Frauen 45+ im Arbeitsleben" ist nicht nur ein individuelles, sondern ein strukturelles Problem: Demografischer Wandel: Die Gesellschaft altert. Immer mehr Frauen 45+ sind im Arbeitsleben – und werden es noch länger sein (Rente mit 67+). Fachkräftemangel: Arbeitgeber können es sich nicht leisten, erfahrene Mitarbeiterinnen zu verlieren. Gleichstellung: Wenn Frauen in den Wechseljahren systematisch aus dem Arbeitsleben gedrängt werden, ist das eine Form von Altersdiskriminierung und Geschlechterdiskriminierung. Altersarmut: Frauen, die mit 50+ aus dem Beruf ausscheiden, haben oft deutlich geringere Rentenansprüche. Es braucht: Politische Aufmerksamkeit (Wechseljahre als Arbeitsschutzthema) Forschung (Wie können Arbeitsbedingungen für Frauen 45+ verbessert werden?) Öffentliche Diskussion (Enttabuisierung) Konkrete Maßnahmen (von Arbeitgebern, Krankenkassen, Politik) Vorbilder (Unternehmen, die es richtig machen) Positive Beispiele: Es geht auch anders Einige – leider noch wenige – Unternehmen und Organisationen haben das Thema erkannt: Britische Polizei: Führte Richtlinien für Frauen in den Wechseljahren ein (flexible Uniformen aus atmungsaktivem Material, Zugang zu Ventilatoren, flexible Pausenregelungen) Einzelne deutsche Unternehmen: Bieten Informationsveranstaltungen, Beratung durch Betriebsärzte, flexible Arbeitszeitmodelle Krankenkassen: Beginnen, das Thema in betriebliche Gesundheitsprogramme aufzunehmen Das sind erste Schritte – aber es braucht mehr. Fazit: Das Schweigen brechen Millionen von Frauen in Deutschland durchleben die Wechseljahre – viele davon im Beruf. Für viele ist es eine Zeit der Verunsicherung, der körperlichen Beschwerden, der emotionalen Achterbahn. Wenn diese Phase auf toxische Arbeitsbedingungen trifft – hohe Belastung, kein Verständnis, keine Flexibilität – kann das in Burnout, Depression und langfristiger Arbeitsunfähigkeit enden. Das ist vermeidbar. Aber nur, wenn: Arbeitgeber Verantwortung übernehmen Gesellschaft das Thema enttabuisiert Betroffene ihre Stimme erheben Politik handelt Frauen in den Wechseljahren sind nicht „zu alt", nicht „zu sensibel", nicht „nicht mehr belastbar". Sie sind erfahren, kompetent und wertvoll – und verdienen Arbeitsbedingungen, die ihre Gesundheit schützen statt sie zu zerstören. Es ist Zeit, hinzuschauen. Es ist Zeit, zu handeln. Es ist Zeit, das Schweigen zu brechen.
20. Januar 2026
Die Phasen der Wechseljahre Die Wechseljahre (Klimakterium) lassen sich in drei Hauptphasen einteilen: 1. ( Perimenopause ) Diese Phase beginnt meist zwischen dem 40. und 45. Lebensjahr und kann mehrere Jahre dauern. Erkennungsmerkmale: Unregelmäßiger werdender Menstruationszyklus (verkürzt oder verlängert) Schwankende Blutungsstärke Erste Hitzewallungen und Schweißausbrüche möglich Stimmungsschwankungen Schlafstörungen Nachlassende Fruchtbarkeit, aber Schwangerschaft noch möglich Hormonelle Schwankungen (Östrogen- und Progesteronspiegel werden unberechenbarer) 2. Menopause Dies ist der Zeitpunkt der letzten Regelblutung. Sie wird rückwirkend nach 12 aufeinanderfolgenden Monaten ohne Periode festgestellt. Das durchschnittliche Alter liegt bei etwa 51 Jahren. Erkennungsmerkmale: Ausbleiben der Menstruation für mindestens 12 Monate Oft verstärkte Wechseljahresbeschwerden Maximale hormonelle Umstellung 3. Postmenopause Diese Phase beginnt nach der Menopause und dauert bis zum Lebensende. Erkennungsmerkmale: Keine Menstruationsblutungen mehr Beschwerden wie Hitzewallungen klingen allmählich ab (können aber noch Jahre anhalten) Trockene Schleimhäute (besonders vaginal) Veränderungen der Haut (trockener, dünner) Erhöhtes Risiko für Osteoporose Mögliche Gewichtszunahme Langfristige Anpassung an den neuen Hormonstatus Die Symptome und deren Intensität sind individuell sehr unterschiedlich. Manche Frauen durchlaufen die Wechseljahre mit minimalen Beschwerden, während andere stark beeinträchtigt sind.
20. Januar 2026
Tatsächlich haben fast alle Gewebe im Körper Östrogenrezeptoren, was erklärt, warum dieses Hormon so weitreichende Effekte hat. Östrogen ist ein Hauptgeschlechtshormon mit vielfältigen Wirkungen im gesamten Körper: Reproduktives System: Östrogen steuert den Menstruationszyklus, fördert das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut, unterstützt die Entwicklung der Eizellen und hält die Vaginalschleimhaut gesund. Es ist auch wichtig für die Entwicklung der Brust und sekundärer Geschlechtsmerkmale während der Pubertät. Knochen : Es hemmt den Knochenabbau und fördert die Knochendichte. Nach den Wechseljahren steigt das Osteoporose-Risiko, weil die Östrogenproduktion sinkt. Herz-Kreislauf-System : Östrogen wirkt schützend auf die Blutgefäße, beeinflusst den Cholesterinspiegel positiv (erhöht HDL, senkt LDL) und trägt zur Elastizität der Gefäßwände bei. Gehirn : Es beeinflusst Stimmung, Gedächtnis und kognitive Funktionen. Viele bemerken während des Zyklus oder in den Wechseljahren Veränderungen ihrer Stimmung, die mit Östrogenschwankungen zusammenhängen. Haut und Haare: Östrogen fördert die Kollagenproduktion, wodurch die Haut elastisch bleibt, und beeinflusst die Feuchtigkeit und Dicke der Haut. Stoffwechsel : Es wirkt auf die Fettverteilung im Körper und beeinflusst den Insulin- und Glukosestoffwechsel. Weitere Wirkungen : Östrogen beeinflusst auch die Körpertemperatur, das Immunsystem, die Blutgerinnung und sogar die Stimmbildung.
20. Januar 2026
Östrogen und Depressionen haben eine komplexe, bidirektionale Beziehung - Östrogen beeinflusst die Stimmung massiv, und Schwankungen können depressive Symptome auslösen: Neurotransmitter-Regulation: Östrogen greift direkt in die Systeme ein, die für Stimmung zentral sind. Es erhöht die Verfügbarkeit von Serotonin durch mehrere Mechanismen: Es stimuliert die Synthese von Tryptophanhydroxylase (das Enzym, das Serotonin produziert), hemmt den Abbau von Serotonin durch Monoaminoxidase (MAO), erhöht die Dichte von Serotoninrezeptoren und verbessert die Bindung von Serotonin an seine Rezeptoren. Ähnlich wirkt es auf Dopamin und Noradrenalin - die anderen wichtigen "Stimmungshormone". Phasen erhöhter Vulnerabilität: Es gibt drei Lebensphasen, in denen Frauen besonders anfällig für Depressionen sind - und alle haben mit dramatischen Östrogenschwankungen zu tun: Prämenstruell (PMDS): Prämenstruelle dysphorische Störung betrifft 3-8% der Frauen. In der zweiten Zyklushälfte fällt Östrogen ab, während Progesteron steigt. Manche Frauen reagieren besonders sensitiv auf diese Veränderung mit schweren Stimmungseinbrüchen, Reizbarkeit, Angst. Postpartal: 10-15% der Frauen entwickeln postpartale Depressionen. Während der Schwangerschaft sind Östrogen und Progesteron extrem hoch - nach der Geburt stürzen sie innerhalb von Stunden ab. Dieser massive hormonelle Absturz ist ein biologischer Trigger für Depression bei vulnerablen Frauen. Perimenopause/Menopause: Das Risiko für erstmalige Depressionen verdoppelt bis verdreifacht sich in der Perimenopause - der Phase der unregelmäßigen, chaotischen Hormonschwankungen vor der finalen Menopause. Interessanterweise sind nicht die niedrigen Östrogenspiegel per se das Problem, sondern die Instabilität und Unvorhersagbarkeit. BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor): Östrogen erhöht die Produktion von BDNF, einem Wachstumsfaktor für Nervenzellen, besonders im Hippocampus (wichtig für Gedächtnis und Emotionsregulation). BDNF fördert Neuroplastizität - die Fähigkeit des Gehirns, sich anzupassen und zu regenerieren. Niedrige BDNF-Spiegel sind mit Depression assoziiert. Östrogenmangel senkt BDNF. HPA-Achse: Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse reguliert die Stressantwort. Östrogen moduliert diese Achse und die Cortisol-Reaktion. Bei Östrogenmangel kann die HPA-Achse dysreguliert werden, was zu chronisch erhöhtem Cortisol führt - ein bekannter Risikofaktor für Depression. Entzündung : Depressionen sind oft mit erhöhten Entzündungsmarkern assoziiert (erhöhtes CRP, IL-6, TNF-alpha). Östrogen wirkt entzündungshemmend im Gehirn. Nach der Menopause steigt die Neuroinflammation - das könnte zu depressiven Symptomen beitragen. Hippocampus-Volumen: Studien zeigen, dass Östrogen das Volumen des Hippocampus erhält. Bei Depressionen ist oft eine Hippocampus-Atrophie zu beobachten. Postmenopausale Frauen zeigen beschleunigten Hippocampus-Volumenverlust. Schlaf : Östrogenmangel führt oft zu Schlafstörungen (Hitzewallungen, Nachtschweiß stören den Schlaf; auch direkte Effekte auf Schlafregulation). Chronischer Schlafmangel ist ein massiver Risikofaktor für Depression. Viele perimenopausale Depressionen sind teilweise schlafbedingt. GABAerges System: GABA ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter und wirkt anxiolytisch (angstlösend). Östrogen moduliert GABA-Rezeptoren. Schwankungen können zu Angst und Dysphorie führen. Individuelle Sensitivität: Nicht alle Frauen reagieren gleich. Manche haben eine erhöhte Sensitivität gegenüber Hormonschwankungen - möglicherweise genetisch bedingt. Frauen, die bereits in der Vorgeschichte auf hormonelle Veränderungen mit Stimmungssymptomen reagiert haben (PMDS, postpartale Depression), haben ein höheres Risiko für perimenopausale Depressionen.
20. Januar 2026
Der Darm ist tatsächlich ein wichtiges Ziel für Östrogen, auch wenn das oft übersehen wird: Östrogenrezeptoren im Darm: Beide Östrogenrezeptoren (ERα und ERβ) finden sich in der Darmschleimhaut. ERβ ist dort besonders reichlich vorhanden. Östrogen beeinflusst dadurch die Darmfunktion auf mehreren Ebenen. Die Darm-Östrogen-Achse ist bidirektional: Östrogen beeinflusst den Darm, aber der Darmzustand beeinflusst auch, wie viel Östrogen im Körper zirkuliert und wirksam ist. Darmmotilität : Östrogen verlangsamt die Darmbewegung. Das erklärt, warum viele Frauen vor der Menstruation (wenn Östrogen hoch ist) eher zu Verstopfung neigen, während sie während der Periode (niedriges Östrogen, hohes Prostaglandin) eher Durchfall haben. Diese Verlangsamung geschieht durch Beeinflussung der glatten Muskulatur und des enterischen Nervensystems. Darmbarriere : Östrogen stärkt die Integrität der Darmschleimhaut - die Barriere, die verhindert, dass unerwünschte Substanzen oder Bakterien in den Blutkreislauf gelangen. Es fördert die Produktion von Tight-Junction-Proteinen, die die Darmzellen fest zusammenhalten, und unterstützt die Schleimproduktion, die als Schutzschicht dient. Mikrobiom : Hier wird es besonders interessant - es gibt eine bidirektionale Beziehung zwischen Östrogen und den Darmbakterien. Bestimmte Darmbakterien produzieren ein Enzym namens Beta-Glucuronidase, das deaktiviertes Östrogen wieder aktivieren kann. Diese Bakterien werden manchmal als "Estrobolom" bezeichnet. Ein gesundes Mikrobiom hilft, den Östrogenspiegel im Gleichgewicht zu halten. Immunsystem im Darm : Etwa 70% des Immunsystems sitzt im Darm. Östrogen moduliert die Immunantwort dort - es kann entzündungshemmend wirken und beeinflusst, welche Immunzellen aktiviert werden. Nährstoffaufnahme : Östrogen verbessert die Kalziumaufnahme im Darm, was wiederum wichtig für die Knochengesundheit ist. Gallensäuren : Östrogen beeinflusst den Gallensäurestoffwechsel, was sich auf die Fettverdauung und das Darmmikrobiom auswirkt. Reizdarmsyndrom : Frauen leiden häufiger unter Reizdarmsyndrom als Männer, und viele berichten von zyklischen Schwankungen ihrer Symptome - ein deutlicher Hinweis auf die Rolle der Sexualhormone, besonders Östrogen.
20. Januar 2026
Östrogen ist ein Hauptgeschlechtshormon mit vielfältigen Wirkungen im gesamten Körper. Es wirkt schützend auf die Blutgefäße, beeinflusst den Cholesterinspiegel positiv (erhöht HDL, senkt LDL) und trägt zur Elastizität der Gefäßwände bei. Das Östrogen wirkt wie ein natürlicher Blutdrucksenker über multiple Mechanismen - sein Verlust in der Menopause ist ein Hauptgrund, warum Frauen dann ihr kardiovaskuläres Schutzschild verlieren. Geschlechtsunterschiede : Vor der Menopause haben Frauen deutlich niedrigere Blutdruckwerte und ein geringeres Hypertonie-Risiko als gleichaltrige Männer. Nach der Menopause kehrt sich das um - Frauen holen auf und haben sogar oft höhere Werte als Männer. Das ist ein starker Hinweis auf die protektive Östrogenwirkung. Gefäßerweiterung : Östrogen stimuliert die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) in den Gefäßwänden. NO ist einer der stärksten körpereigenen Gefäßerweiterer - es entspannt die glatte Muskulatur in den Arterienwänden und senkt dadurch den Widerstand und den Blutdruck. Ohne Östrogen nach der Menopause sinkt die NO-Produktion, die Gefäße werden steifer. Gefäßsteifigkeit : Östrogen erhält die Elastizität der Arterienwände durch mehrere Mechanismen: Es fördert die Kollagen- und Elastinproduktion in den richtigen Verhältnissen, hemmt die übermäßige Ablagerung von Kalzium in den Gefäßwänden und reduziert oxidativen Stress, der die Gefäße schädigt. Nach der Menopause steigt die arterielle Steifigkeit dramatisch an. Sympathisches Nervensystem: Östrogen dämpft die Aktivität des sympathischen Nervensystems, das über Adrenalin und Noradrenalin den Blutdruck erhöht. Postmenopausale Frauen zeigen oft eine erhöhte sympathische Aktivität. Nierenfunktion : Östrogen beeinflusst die Natriumausscheidung der Niere. Es fördert tendenziell eine ausgeglichene Salzbalance und verhindert übermäßige Natriumretention, die den Blutdruck erhöhen würde. Entzündung : Chronische niedriggradige Entzündung trägt zu Bluthochdruck bei. Östrogen wirkt entzündungshemmend in den Gefäßwänden, reduziert die Infiltration von Immunzellen und die Produktion proinflammatorischer Zytokine. Endothelfunktion : Das Endothel ist die innere Auskleidung der Blutgefäße und entscheidend für die Gefäßgesundheit. Östrogen schützt die Endothelfunktion und verhindert endotheliale Dysfunktion - einen frühen Schritt in der Entwicklung von Bluthochdruck und Atherosklerose. Insulin-Sensitivität: Östrogen verbessert die Insulinsensitivität. Insulinresistenz ist oft mit Bluthochdruck assoziiert (metabolisches Syndrom). Nach der Menopause steigt die Insulinresistenz, was auch zum Blutdruckanstieg beiträgt. Bauchfett : Östrogen beeinflusst die Fettverteilung. Vor der Menopause lagern Frauen Fett eher an Hüften und Oberschenkeln (gynoid). Nach der Menopause verschiebt sich die Verteilung zu viszeralem Bauchfett (android) - genau die Art von Fett, die stark mit Bluthochdruck und kardiovaskulären Erkrankungen assoziiert ist. Aldosteron : Östrogen kann die Aldosteronwirkung abschwächen. Aldosteron fördert Natriumretention und Kaliumausscheidung, was den Blutdruck erhöht. Die dämpfende Wirkung von Östrogen fehlt nach der Menopause. Praktische Bedeutung: Für Frauen nach der Menopause bedeutet der Wegfall des Östrogeneffekts, dass Blutdruckkontrollen wichtiger werden. Lebensstilfaktoren (Bewegung, Salzreduktion, Gewichtskontrolle, Stressmanagement) werden noch bedeutsamer.
18. Mai 2024
Das Praktizieren von Yoga bereitet Körper und Geist auf einen nährenden und erholsamen Schlaf vor. Yoga-Positionen dehnen und stabilisieren die Muskeln, reduzieren die Muskelspannung und verbessern den Fluss der verschiedenen Flüssigkeitssysteme des Körpers, die uns helfen, tiefere Schlafstadien zu erreichen. Dadurch wird der Parasympathikus aktiviert, der einen Effekt auf das endokrine System auslöst, der die Erholung und Reparatur der Zellen und die Sekretion von Wachstumshormonen und Prolaktin (das Entzündungen reguliert) durch die Hypophyse ermöglicht. Am Ende des Tages sind Yoga Nidra und eine sanfte, erholsame Praxis, die sich auf den Atem konzentriert, am besten geeignet. Ziehe dir lockere Kleidung oder idealerweise einen Schlafanzug an. Lege dich an eine Ort, an dem du das Licht dimmen und beruhigende Musik hören kannst, auf einen Teppichboden oder rolle deine Yogamatte aus. Das Ziel einer jeden Einschlafsitzung ist es, sich auf den Atem zu konzentrieren und im Augenblick präsent zu sein. Yoga reduziert die natürliche Stressreaktion des Körpers und funktioniert wie andere beruhigende Selbstfürsorgemethoden, wie Meditation oder ein warmes Bad. Vor allem Vorwärtsbeugen und Entspannungsübungen sollen das Nervensystem beruhigen. Indem es den empfundenen Stress und die Angst senkt, kann Yoga die Herzfrequenz, den Blutdruck und die Atmung verlangsamen und den gesamten Körper in einen Ruhezustand versetzen, der die Gedanken, die einen davon abhalten, ins Traumland abzudriften, ausschaltet
9. April 2024
Verschiedene Yogatechniken können sogenannte Barorezeptoren wirksam sensibilisieren. Barorezeptoren messen den Druck, und das Nervensystem nutzt die Informationen, um die notwendigen Anpassungen zur Veränderung des Drucks vorzunehmen. Langsames, tiefes Atmen erhöht die Empfindlichkeit der Barorezeptoren. Eine lange, langsame Ausatmungsphase ist besonders gut zur Verbesserung der Blutdruckkontrolle geeignet. Zu viel Atmung kann Schwindel und sogar Ohnmacht auslösen, während zu wenig Atmung zu einem Absinken des Sauerstoffgehalts führt und sich wahrscheinlich eher unsicher anfühlt. Umkehrhaltungen - Haltungen, bei denen der ganze Körper oder Teile davon auf den Kopf gestellt werden - können die Empfindlichkeit und Reaktionsfähigkeit dieser Barorezeptoren erhöhen. Menschen mit hohem Blutdruck müssen Umkehrhaltungen jedoch mit Vorsicht genießen. Die positiven Auswirkungen von Umkehrhaltungen können durch die Veränderung der Schwerkraft auf den Blutfluss entstehen. Wenn die Schwerkraft durch eine umgekehrte Körperhaltung aufgehoben wird, fließt das Blut aus den Beinen und dem unteren Rumpf leichter zum Herzen und füllt eine Herzkammer, den so genannten rechten Vorhof. Drucksensoren in diesem Vorhof stellen einen höheren Druck fest, wenn sich der Vorhof füllt, und dies führt dazu, dass das Nervensystem Nachrichten zur Verlangsamung des Herzens sendet. Eine verlangsamte Herzfrequenz führt zu einem niedrigeren Blutdruck. Einige Asanas können auch die Barorezeptoren stimulieren, indem sie direkt äußeren Druck auf die Blutgefäße ausüben. Der Schulterstand beispielsweise stimuliert die Sensoren in den großen Arterien, die durch die Vorderseite des Halses verlaufen und das Gehirn mit Blut versorgen. Beim Schulterstand drückt das Kinn tief in den Nacken und die obere Brust, wodurch die Arterien eingeengt werden und der lokale Druck sehr hoch wird. Wenn die Sensoren diesen Druck melden, denkt dein Nervensystem, dass die empfindlichen Gewebe des Gehirns durch zu viel Blut unter zu hohem Druck stehen. Die Reaktion darauf ist, die Frequenz und Stärke des Herzschlags zu verringern und die Blutgefäße zu entspannen und zu erweitern, um den Druck zu senken. Die Komplikation beim Üben von Umkehrhaltungen besteht darin, dass sie den Blutdruck vorübergehend erhöhen können. Dies kann passieren, weil der Körper nicht in der Lage ist, die erwarteten Anpassungen vorzunehmen, obwohl die Barorezeptoren den Druck messen. Die Modifikationen, die Asanas für die Praxis bei Bluthochdruck sicher machen, beinhalten in der Regel, dass der Kopf auf oder über der Höhe des Herzens gehalten wird. Auf diese Weise kann das Blut ohne große Druckveränderungen oder Auswirkungen der Schwerkraft fließen, was weniger Stress für Menschen mit hohem Blutdruck bedeutet. Es ist auch sinnvoll, die Stellungen in einer stressarmen Weise zu üben. Die Hatha-Yoga-Praxis, bei der sich ruhende Posen mit anspruchsvolleren Posen abwechseln, wird für das Blutdruckmanagement empfohlen. Yoga-Praktiken, die direkt auf den Stressabbau abzielen, sind ebenfalls sehr zu empfehlen, da Stress bekanntermaßen ein Faktor ist, der zu Bluthochdruck beiträgt.

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